Jahresbericht 2016

Jahresbericht 2016

25.3. – 3.4. Osterferien

Da einige Paddler nur gerade über die Osterfeiertage Zeit zum Paddeln fanden, andere wiederum erst in der Woche danach teilnehmen wollten, lag es nahe die ersten vier Tage dieser Osterfeien in Savoyen zu verbringen und erst danach südwärts nach befahrbaren Flüssen Ausschau zu halten. Am Karfreitag fuhren wir deshalb von der Ostschweiz aus zunächst nach Morez im französischen Jura. Da dort die Bienne jedoch viel zu wenig Wasser führte und der leichte Schneefall bei den Teilnehmern auch keine Begeisterung auslöste, fuhren wir weiter nach Thônon-les-Bains an der Südseite des Genfersees und befuhren dort bei immer noch kühlen Temperaturen die Dranse de Savoie. Für das Nachtessen und auch die Unterkunft waren wir schliesslich im Hotel „Les Maronniers“ bestens aufgehoben. Am Samstag folgte dann nochmals eine Befahrung der Dranse de Savoie bevor wir via Morzine – Bonneville – La Clusaz – Albertville die Ortschaft Moûtiers im Tal der Isère erreichten. Dort hatte ich in dem uns von früheren Reisen bestens bekannten Hotel „Le Terminus“ vorsorglich bereits früh Zimmer für 2 Nächte reserviert, da wegen den nahegelegenen Skiregionen der Tarentaise über die Osterfeiertage mit ausgebuchten Unterkünften gerechnet werden musste. Am Abend fuhren wir dann talaufwärts nach Aime und genossen dort ein ausgezeichnetes Nachtessen im Restaurant „L’Arôme“. Bei nach wie vor kühlem Wetter fuhren wir am Ostersonntag zunächst von Moûtiers aus talaufwärts nach Bourg-St-Maurice. Dank dem Zuschusswasser aus dem nahegelegenen Kraftwerk konnten wir danach auf der Isère eine spritzige Fahrt bis zur Strassenbrücke zwischen Aime und Mâcot geniessen. Zurückgekehrt nach Moûtiers begaben wir uns zum Nachtessen diesmal ins arabische Restaurant „Le Carthage“. Der Preis für dieses mässige Essen war den Besuch dieses Lokals allerdings nicht wert. Am Ostermontag folgte am Vormittag bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen zunächst eine Befahrung der Doron de Bozel von Brides-les-Bains bis Moûtiers. Danach verabschiedeten sich einige Paddler und fuhren zurück nach Hause. Die verbleibenden Teilnehmer fuhren hingegen weiter südwärts via Albertville – Grenoble – La Mure – Corps ins Tal der Souloise. Dieser Fluss führte einen gerade noch knapp fahrbaren, ziemlich niedrigen Wasserstand. Zur Uebernachtung fuhren wir zurück nach Corps und von dort noch weiter südwärts bis zum Hotel „La Crémaillère“ in St-Bonnet-en-Champsaur. Da die Küche in diesem Hotel jedoch heute leider geschlossen war, mussten wir zum Nachtessen ins nahegelegene St-Julien-en-Champsaur fahren. Dort erhielten wir im Restaurant „Les Chênets“ ebenfalls ein ausgezeichnetes Menu. Am späten Abend trafen dann schliesslich noch weitere Paddler in unserer Unterkunft ein. Wegen des kalten Wetters und des sehr niedrigen Wasserstandes entschieden wir uns am Dienstag auf die vorgesehene Befahrung der Souloise zu verzichten und stattdessen ins Tal der Ubaye zu fahren. Dort löste allerdings die schwarz-graue Farbe dieses Flusses und auch die Temperatur von 4°C keine Begeisterung aus. Wir entschieden uns deshalb auch hier auf eine Befahrung zu verzichten und direkt südwärts in die wärmeren Meeralpen zu fahren. Auf der Weiterfahrt via Seyne-les-Alpes – Clue de Barles – Digne – Castellane erreichten wir schliesslich am frühen Nachmittag den Eingang zum sehenswerten Grand Canyon du Verdon. Dort befuhren wir bei niedrigem Wasserstand den kurzen Streckenabschnitt von der Pont de Carajuan bis zur Bélvédère du Couloir Samson. Anschliessend fuhren wir dann weiter nach Puget-Théniers und bezogen dort für die nächsten Nächte Zimmer im Hotel „Alize“. Das Nachtessen genossen wir danach im nahegelegenen Restaurant „Au Bon Coin“. Am Mittwoch fuhren wir zunächst ins Tal der Vésubie, mussten dort leider feststellen, dass auf allen Streckenabschnitten zwischen Roquebillière bis Plan-du-Var wegen des viel zu niedrigen Wasserstandes an eine Befahrung nicht zu denken war. Wir fuhren deshalb weiter ins Tal des Ésteron und begnügten uns dort bei niedrigem Wasserstand mit einer Befahrung von der Pont de Végay bis Roquesteron. Nach einem sonnigen und milden Nachmittag folgte das Nachtessen in Puget-Théniers diesmal im Restaurant „L’Oustalet“. Am Donnerstag fuhren wir bei bedecktem Himmel und vorerst noch kühlen Temperaturen von Puget-Théniers aus talaufwärts zur Befahrung der eindrucksvollen Gorges de Daluis. Anschliessend folgte am Nachmittag bei etwas wärmerem Wetter noch eine Befahrung von Coulomp und Var vom Kleinkraftwerk an der Pont de la Donne bis nach Entrevaux. Schliesslich fuhren wir dann weiter bis St-André-les-Alpes und übernachteten dort im Hotel „Le Bel Air“. Am Freitag fuhren wir von St-André-les-Alpes aus weiter nordwärts via Digne – Sisteron ins Tal der Méouge, trafen dort auf einen Fluss mit viel zu wenig Wasser und erreichten schliesslich auf der Weiterfahrt via  Gap – Corps – La Mure – Grenoble – Albertville die Ortschaft von La Léchère. Dort reservierten wir uns vorerst Zimmer für die folgende Nacht und fuhren danach am späten Nachmittag noch nach Brides-les-Bains zu einer Befahrung der Doron de Bozel von dort bis Moûtiers. Am Samstag folgte dann erneut eine Befahrung der Isère von Bourg-St-Maurice bis Aime bei wiederum gut mittlerem Wasserstand. Danach entschieden sich einige Teilnehmer bereits heute die Rückkehr in die Schweiz anzutreten. Die verbleibenden zwei Paddler hingegen fuhren weiter via Albertville – Thônes – La Roche-sur-Foron nach Thônon-les-Bains und übernachteten dort erneut im Hotel „Les Maronniers“. Am Sonntag schliesslich fuhren die beiden verbliebenen Paddler weiter via St-Gingolph – Vevey – Bulle - Saanen nach Erlenbach im Simmental und trafen sich dort mit weiteren Kollegen des KC Spiez. Danach folgte bei zwar bedecktem Himmel, aber milden Temperaturen eine gemeinsame Befahrung der Simme von Boltigen bis Erlenbach. Anschliessend verabschiedeten wir uns von unseren Kollegen und kehrten via Interlaken – Luzern – Zürich – Winterthur zurück in die Ostschweiz.


14. – 16.5. Pfingsten

Die schlechte Wetterprognose für die Alpen-Nordseite bewog zahlreiche Teilnehmer am Pfingst-Wochenende ins Tessin zu fahren. Wie gewohnt waren wir dabei auf dem Zeltplatz „Al Censo“ bei Claro bestens aufgehoben. Dort genossen die Teilnehmer diese Tage trotz meist kühlem Nordwind bei immerhin zum Teil sonnigem Wetter. Für die Paddler standen an diesen Tagen wie üblich jeweils Fahrten auf der Moesa zwischen Sorte und Lumino auf dem Programm.     18. – 19.6. Simme Siehe separater Bericht von Werner Schneider.


9. – 24.7. Sommerferien (Osttirol)

In diesem Jahr sollten die Sommerferien des PC Rheineck ausnahmsweise nicht in den französischen Alpen, sondern im Osttirol stattfinden. Ramona reservierte deshalb rechtzeitig auf dem Zeltplatz „Falken“ in Lienz genug Stellplätze für die angemeldeten Paddler. Von dort aus befuhren die Teilnehmer dann jeweils Flüsse in der näheren und weiteren Umgebung (Drau, Isel, Möll, Schwarzach, Gail, etc.). Dabei kamen sowohl die Wildwasser-Spezialisten als auch die etwas weniger geübten Paddler auf ihre Rechnung. Leider erlitt Werner Schneider dann am Donnerstag in der zweiten Ferienwoche beim Eskimotieren in schwerem und verblockten Wildwasser eine Schulterluxation und musste danach aufs Paddeln verzichten.


27./28.8. Engadin

Am Samstag traf sich wiederum eine stattliche Anzahl Teilnehmer vorerst im Restaurant „Flüela“ in Susch, um danach trotz niedrigem Wasserstand eine Fahrt auf dem Inn zu geniessen. Dabei paddelten die Teilnehmer bei sonnigem und sehr warmem Wetter je nach Lust und Können entweder bis Giarsun, bis zur Steinbrücke bei Ardez oder sogar noch weiter bis in den Stausee von Pradella bei Scuol. Die Uebernachtung erfolgte schliesslich wie gewohnt entweder auf dem Zeltplatz von Sur-En oder in der nahegelegenen Pensiun „Lischana“. Am Sonntag stand dann, ebenfalls wie üblich, eine Befahrung des Streckenabschnitts vom Ende der Ardez-Schlucht bis in den Stausee von Pradella auf dem Programm. Einige Teilnehmer entschieden sich stattdessen jedoch für eine erneute Befahrung der Giarsun-Schlucht. Alle Paddler genossen jedoch auch heute einen sonnigen und sehr warmen Tag.


17./18.9. Tirol

Am Samstag trafen sich zahlreiche Paddler zunächst in einer Bäckerei am Eingang zum Oetztal. Nach Besprechung des Tagesprogramms vergnügten sich die meisten Paddler trotz bedecktem Himmel und zeitweise regnerischem Wetter auf verschiedenen Abschnitten von Venter Ache und Oetztaler Ache. Nur der Tourenleiter zog es vor, sich auf eine Befahrung mit einfachem Wildwasser auf dem Inn zwischen der Kajetansbrücke und Tschuppbach zu beschränken. Am Sonntag folgte für den Tourenleiter nochmals dasselbe Programm, die meisten seiner Kollegen befuhren heute hingegen die Oetztaler Ache und den anschliessenden Inn von Oetz bis nach Magerbach. Vor der Heimreise in die Schweiz trafen sich dann alle Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen (oder zu Pizza) im „Cafe Heiner“ in Oetz.


St. Gallen, 24. Januar 2017

Der Tourenleiter
Ernst Winkelmann (alias Ägi)