Jahresbericht 2014

Jahresbericht 2014

10. – 15.4. Osterferien 1. Teil
Dank eines schneereichen Winters auf der Südseite der Alpen plante ich die Osterferien des Paddelclub Rheineck zunächst im Apennin. Zu diesem Zweck hatte ich vorgesehen, bereits einige Tage früher dorthin zu fahren, um die Wasserstände zu erkunden. Spontan entschied sich dann André Tölle mich auf dieser Erkundungstour zu begleiten. Obschon die im Apennin angetroffenen Pegelstände dann leider sehr niedrig waren, entschied sich doch eine Gruppe von Paddlern am 12. April dorthin zu fahren. Wir befuhren dort gemeinsam den Taro von Ostia Parmense bis Ghiare und fuhren danach weiter südwärts nach Castelnovo ne‘ Monti. Dieser Ort war danach für 2 Tage unser zentraler Standort für Befahrungen der Enza, sowie der Ozola  und Secchia. Wegen der ziemlich niedrigen Wasserstände entschieden sich dann die meisten Paddler für eine Weiterreise nach Cuneo und danach in die Meeralpen nach Frankreich. André Tölle und ich fuhren hingegen zurück in die Schweiz und starteten dort am 16. April, zusammen mit weiteren Paddlern des PC Rheineck zum zweiten Teil der Osterferien.

16. – 27.4. Osterferien 2. Teil
Gemeinsam entschieden sich alle Beteiligten wieder einmal ins Zentralmassiv von Frankreich zu reisen, um dort uns noch nicht bekannte Flüsse zu befahren. Am ersten Tag fuhren wir deshalb an den Genfersee, befuhren dort die Standardstrecke der Dranse und fuhren danach gleich weiter bis nach Thiers, einer Kleinstadt östlich von Clermont-Ferrand. An den folgenden Tagen befuhren wir dann der Reihe nach die Sioule (Gorges de Chouvigny), die Schlucht des Cher oberhalb von Montluçon, den Chavanon unterhalb von Monestier-Merlines, die Dordogne auf dem unteren Teil der Gorges d‘Avèze, die Corrèze oberhalb von Tulle, die Vézère unterhalb von Vigeois, die Célé unterhalb von Bagnac, den Viaur unterhalb von St-Just, den Lot oberhalb dem Bassin de Booz, die Dourbie oberhalb von La Monna, die Gorges de la Cèze und schliesslich auch noch einen kurzen Abschnitt der Eygues unterhalb von St-May. Obschon die meisten dieser Flüsse nur einfaches oder mässig schwieriges Wildwasser boten, genossen die Teilnehmer die sehenswerten Landschaften und auch das überall gute Essen.

17./18.5. Simme
Nachdem das Simme-Wochenende im Jahre 2013 abgesagt werden musste, stand dieser Veranstaltung in diesem Jahr nichts mehr im Wege. Als Unterkunft durften wir freundlicherweise das an der Simme gelegene Klubhaus des KC Spiez benutzen. Dort konnten wir uns auch mit selbst eingekauften Grill-Spezialitäten und sonstigen Esswaren verpflegen. Am Samstag trafen wir uns zunächst mit einigen Kollegen des KC Spiez beim Schützenhaus von Latterbach. Dort entschieden sich dann die meisten Paddler für eine Befahrung der Engstlige. Die restlichen Paddler begnügten sich hingegen mit einer Befahrung der Simme von Garstatt bis Erlenbach. Am Sonntag folgte dann gemeinsam eine Befahrung der Saane von der ARA Sannen bis Les Moulins. Danach verabschiedeten wir uns von unseren Kollegen des KC Spiez und kehrten via Bulle – Bern – Zürich in die Ostschweiz zurück.

7. – 9.6. Pfingsten
Da der Tourenleiter bereits vorher für 5 Wochen in die Rocky Mountains abgereist war, musste dieses Wochen­ende von Werner Schneider organisiert werden. Gemäss meinen Informationen ist ihm die Organisation jeden­falls perfekt gelungen.

6./7.9. Engadin
Am Samstag traf sich zunächst eine stattliche Zahl von 26 Paddlern im Restaurant des Hotels „Flüela“ in Susch. Danach begann ein Teil dieser Paddler die Befahrung des Inn in Susch, die restlichen Paddler starteten hin­gegen erst beim Holzlagerplatz bei Lavin. Je nach Lust und Können endete die Befahrung bereits an der Brücke von  Giarsun, an der Brücke von Ardez oder erst unterhalb der Ardezschlucht. Das gemeinsame Nachtessen genossen die Teilnehmer dann im Restaurant „Val d’Uina“ in Sur-En. Danach übernachtete ein Teil der Teilnehmer auf dem Zeltplatz von Sur-En, ein anderer Teil in der nahegelege­nen Pension „Lischana“. Am Sonntag schliesslich befuhren wiederum einige Paddler den Inn ab dem Holzlagerplatz von Lavin, die rest­lichen Paddler begnügten sich hingegen mit der Befahrung der Scuol-Strecke bis in den Stausee von Pradella. Die Heimfahrt nach Hause konnte schliesslich jeder individuell gestalten.  

20./21.9. Tirol
Da der Tourenleiter an diesem Wochenende zu einem Geburtstagsfest im Bernbiet eingeladen war, wurde diese Veranstaltung von Ramona Schmidt und Werner Schneider organisiert. Ein entsprechender Bericht findet sich an separater Stelle in diesem Bulletin.

St. Gallen, 4. Januar 2015

Der Tourenleiter
Ernst Winkelmann (alias Ägi)